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Die Gruppen mit dem Ansatz der integrativen Arbeit

bieten jedem einzelnen Kind, ob mit oder ohne Behinderung vielfältige und der Entwicklung angemessene Erfahrungsmöglichkeiten im Bildungsbereich sowie im sozialen Miteinander. Dies befähigt die Kinder zur Kooperation im täglichen Zusammenleben.
Grundvoraussetzungen dafür sind Beziehungsarbeit,  vertrauensbildende Maßnahmen und die Verlässlichkeit und Struktur in den einfachen Dingen des Lebens.

Kinder erfahren  sich in der Gemeinschaft  und sehen ihre Stärken und Schwächen.
Diese gestärkten Beziehungs- oder Kommunikationsfähigkeiten beeinflussen das Selbstbild und den Selbstwert und tragen zu einem gesellschaftlichen Miteinander bei.
Wir möchten den Kindern dabei helfen ein positives Selbstkonzept zu entwickeln.
Wir versuchen ein integratives Milieu zu schaffen, in dem alle Kinder gegenseitig voneinander profitieren können.

Der eigene individuelle Entwicklungsverlauf des Kindes ist ein Kriterium, um Schwerpunkte in der Einzel- oder Kleingruppenförderung anzubieten.

Ein wichtiger Ansatz ist hierbei, dass die Kinder Therapie als einen "Nutzwert" erleben, das heißt, dass die Kinder Therapie im Alltag erleben, in der Gruppe, in der Einzelsituation, je nach den eigenen Bedürfnissen und Erfordernissen. Therapie heißt für uns auch, das Kind ein Stück des Weges zu begleiten.

Der Apfel ist erst reif, wenn er vom Stamm fällt.

Ziele unserer integrativen Arbeit sind:

  • das positive Selbstkonzept des Kindes zu stärken
  • das gegenseitige Respektieren mit allen Stärken und Schwächen
  • das Erkennen der eigenen Bedürfnisse, Gefühle und Grenzen und den Umgang damit
  • die gegenseitige Wertschätzung eines jeden Kindes in der Gruppe

Zusätzliche Förderung

In Zusammenarbeit mit einer Praxis für Logopädie haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass Kinder mit Sprachdefiziten innerhalb der Einrichtung und Betreuungszeit eine Logopädin aufsuchen können. Diese besondere Förderung muss über die Krankenkassen mit Rezept abgerechnet werden. Wir als Einrichtung stellen nur die Räumlichkeiten zur Verfügung.

Zusätzlich kann in Absprache mit der Leitung und der Heilpädagogin in unserem Haus noch ambulante heilpädagogische Förderung stattfinden. Wir stellen der Heilpädagogin dann unsere Räume zur Verfügung. Der Antrag wird beim Jugendamt gestellt und bei nachweislichem Bedarf vom Amt für Jugend und Familie nach einer Prüfung des Antrags gegebenenfalls bewilligt.

Bei Bedarf ziehen wir noch  eine Psychologin hinzu.

Neben dem heilpädagogischen Fachdienst haben wir einen sozialpädagogischer Fachdienst mit diversen Zusatzqualifikationen (z.B. Ben Furman, Focusing Therapie, Trainer für Selbstbehauptung für Jungen).
Außerdem hat eine Mitarbeiterin  die Zusatzausbildungen  Psychomotorik, eine weitere ist Psychomotorikerin IBP, eine Mitarbeiterin ist Entspannungspädagogin und das alles trägt dazu bei, dass alle Kinder sich bei uns wohlfühlen können!

Integration heißt für uns, dass wir das Leben gemeinsam meistern wollen. Wir möchten voneinander lernen und miteinander leben.

Gemeinsam geht´s besser!

Jedes Kind ist bei uns willkommen, so steht es in unserem Leitbild. Gerne versuchen wir es!

Aktualisiert (Freitag, den 03. Februar 2012 um 12:51 Uhr)