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Ein Wort vorweg...

Der Kinderhort Franziskus ist eine Kindertageseinrichtung für Schulkinder der katholischen Pfarreiengemeinschaft Weilheim. Sie ist Träger von 3 Kindergärten und dem Kinderhort.

1988 wurde der Kinderhort zunächst im „alten Waisenhaus“ eröffnet. Doch schon im Januar 1989 konnte der „Kinderhort St. Pölten“ umziehen in das jetzige Gebäude, das ursprüngliche alte Waschhaus des Waisenhauses.
Der steigende Bedarf an außerschulischer Betreuung erforderte schon bald einen ersten Umbau des Gebäudes 1992, weitere Bauabschnitte folgten 2003, 2004 und 2005.
Der Hort und das Leben in der Pfarrei entwickelten sich weiter.
Wir wollten uns einen anderen Namen geben. Mit den Kindern gemeinsam entschieden wir uns für den heiligen Franz von Assisi als „Beistand“. Seine Liebe zur Natur, seine Achtung der unterschiedlichen Religionen waren ausschlaggebend für die Namensgebung:

Kinderhort Franziskus.

Weitere bauliche Veränderungen und Gruppenerweiterungen zwischen 1992 und 2006 zeigen, dass der Träger  stets dem Bedarf entsprechend reagierte. Im Jahr 2004 war der Kinderhort fünfgruppig, die Gruppen waren verteilt auf drei Häuser. Die Stadt baute eine neue Kindertageseinrichtung und endlich konnten „Notgruppen“ aufgelöst werden.

Und jetzt....

Der Hort hat eine Betriebserlaubnis für 100 Kinder.
Im Kinderhort gibt es Plätze für ältere Kinder und junge Jugendliche ab 10 Jahren und  für Kindern bis ca. 10 Jahren. Im Haus gibt es bis zu 12 integrative Plätze. Um dem integrativen Konzept zu entsprechen, haben wir eine Platzreduzierung.
Der Träger, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Kinderhort Franziskus möchten

„... den Kindern und ihren Familien einen ( H )Ort zum Wohlfühlen bieten, einen Hort wo man auch zu hause sein darf, einen Hort der Begegnungsstätte sein soll, einen Hort der Lebendigkeit zulässt.“

Zitat des damaligen Trägers, Pfarrer Appel

Der Kinderhort - eine katholische Einrichtung

Jedes Kind - ein Geschöpf Gottes

„Wir möchten Eltern und Kindern aus unterschiedlichen Herkunftsländern, mit verschiedenen Lebenserfahrungen und vielfältigen religiösen Hintergründen in unserem Hort Platz zum Wohlfühlen und Entfalten bieten.“

Zitat aus dem Leitbild des Kinderhort Franziskus, 2006

Mehr über unsere Arbeit lesen Sie hier, in der Konzeption...

...Schauen Sie rein!

Gesetzliche Grundlagen, Hintergrund und unser Profil

Der Auftrag des Kinderhortes wird definiert durch das Kinder- und Jugendhilfegesetz, das BayKiBiG und das Rahmenkonzept für bayrische Horte des Sozialministeriums.
Unser katholisches Profil haben wir bei einem Qualitätsmanagement Projekt der Diözese Augsburg erarbeitet.
Es wird im Leitbild des Kinderhortes genauer erläutert.
Dieses Profil möchten wir den Kindern und Familien durch unsere Arbeit vermitteln.
Durch die Lebendigkeit unserer Kinder wird es stets weiterentwickelt.
Der Hort gestaltet zukunftsorientiert aktuelle Entwicklungen der Jugendhilfe mit.
Wir führen regelmäßige Eltern- und Kinderbefragungen durch, um den aktuellen Bedarf zu ermitteln.

Hort und Familie

Der Hort ist eine familienunterstützende und ergänzende Einrichtung. Die Zusammenarbeit mit Eltern und Familien macht einen wesentlichen Faktor aus.Familien werden in unserer Einrichtung in Entscheidungen einbezogen.Unser pädagogisches und organisatorisches Angebot orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder und ihrer Familien.

Das Recht der Kinder

Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.
An der individuellen Entwicklung des Kindes sind Schulen, Institutionen und Therapeuten beteiligt. Die Zusammenarbeit mit ihnen ist ein wichtiger Bestandteil der Hortarbeit.

Sebastian Kneipp im Kinderhort Franziskus

Seit dem Schuljahr 2005 haben wir unser Konzept erweitert um die „Kneippsche Lehre“. Eine ganzheitliche Gesundheitsförderung der Kinder ist seither Bestandteil unserer Arbeit.

Der Träger

Damit sie wissen wer hinter uns steht

Ihr Ansprechpartner:
Stadtpfarrer Dr. Ulrich Lindl
Admiral-Hipper-Str. 13
82362 Weilheim

0881/2287

Räumlichkeiten, Ausstattung und Außenanlagen

Hier gibt’s viel Platz

Der Kinderhort Franziskus zeichnet sich aus durch eine großzügige, kindgerechte Bauweise und Ausstattung.
Jede Gruppe verfügt über zwei größere Räume zum Essen, Hausaufgaben machen und spielen.
Wir haben kreative Holzeinbauten und nutzen kleinere Räume. So werden wir dem erhöhten Bedarf der Schulkinder nach Rückzugsmöglichkeiten gerecht.

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Bewegung

Ein Bewegungsraum im Keller steht allen Gruppen zur Verfügung. Die maximale Belegungszahl ist für fünf Kinder festgelegt. Der Raum wird von den Kindern eigenverantwortlich genutzt. Gänge und Vorräume werden im Haus dem gesteigerten Bewegungsbedürfnis der Kinder angepasst.
So wird aus dem Flur ein „bewegter Gang“. Dort befinden sich mehrere psychomotorische Bewegungsmaterialien.

Sie unterstützen unter anderem

  • die Koordinationsfähigkeit
  • das Gleichgewichtsgefühl
  • die Hand-Auge- Koordination.

Kreativität

Im Haus gibt es eine Holz- Näh- und eine Töpferwerkstatt mit der Möglichkeit an einer Drehscheibe zu arbeiten, sowie zu glasieren und zu brennen. In den Gruppenräumen selbst befinden sich wechselnde Angebote, wie z.B. eine Näh- oder die Künstlerwerkstatt.

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Förderung

Der heilpädagogische und sozialpädagogische Fachdienst verfügt über einen Raum, in dem Einzelförderung, Kleingruppenarbeit oder Elternberatung stattfindet. 
Im Dachgeschoss und im Nebengebäude befindet sich je ein Therapieraum, bzw. Nebenräume für den Fachdienst.

Medienwelten

Fachzeitschriften, die Tageszeitung und Zeitschriften für die Kinder gehören ebenso dazu, wie Fernseher, Computer mit Internetanschluss, CD-Player und ein Videogerät im Medien- und Sinnesraum.
Zum Büro des Kinderhortes gehört ein Computer mit Internetanschluss, ein Faxgerät nebst Anrufbeantworter, um für Eltern bestmöglichst erreichbar zu sein.

Die Küche

In der Küche des Kinderhortes wird täglich frisch gekocht. Dafür sind ausreichend Küchengeräte, ein großer Herd und eine gut ausgestattete Spülküche vorhanden.

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Personal

Im letzten Bauabschnitt entstand im Jahr 2005 ein Mitarbeiterzimmer im Dachgeschoss. Er ist mit einer Teeküche, sowie Besprechungsmöglichkeiten und einer „Relaxecke“ ausgestattet.

Besprechungen

Im Erdgeschoss gibt es einen kleinen Gesprächsraum, der von allen genutzt werden kann, die einen ruhigen Raum mit einer schönen Atmosphäre benötigen. Im Dachgeschoss gibt es einen Mitarbeiterraum der einlädt Pausen zu machen und ein Besprechungsraum, der u.a. für Teamsitzungen genutzt wird.

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Die Blaue Lagune & Co.

Der Garten des Kinderhortes wurde gemeinsam mit den Kindern, im Rahmen eines Projektes, umgestaltet.

Der Garten verfügt über

  • ein Klettergerüst, genannt die blaue Lagune
  • eine Schaukel
  • eine Wippe
  • einen großzügigem Sandkasten
  • einen kleinen Pool für die Sommerferien
  • einen Basketballkorb
  • eine große Wiese zum Tautreten, Schneetreten und Barfussgehen

Das Außengelände des Kindergartens kann mitbenützt werden, der Barfusspfad sowie der nahegelegene TSV-Platz, mit Möglichkeit zum Beachvolleyball und Basketball. In der nahe gelegenen Au befindet sich eine Wassertretanlage.

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Lage und Einzugsgebiet des Kinderhortes

Sie finden uns bestimmt!

Integrativer Kneipp Kinderhort Franziskus
Waisenhausstr. 1
82362 Weilheim

Der Kinderhort liegt im Herzen Weilheims, nicht weit vom Stadtzentrum entfernt:
In der Nähe befinden sich die weiterführenden Schulen, die Hauptschule und das Förderzentrum.
Für die Beförderung von den Grundschulen und der Montessorischule besteht ein Busdienst. Der Stadtbus fährt nicht weit von uns entfernt ab.

Das Haupteinzugsgebiet des Kinderhortes ist das Stadtgebiet Weilheim.

Aufnahme in den Kinderhort - Wer kann zu uns in den Hort?

Kinder werden im Schulalter aufgenommen und können den Kinderhort besuchen bis sie 14 Jahre alt sind.
Im Kinderhort sind Schüler aus unterschiedlichen Nationen, mit verschiedenen Religionen.
Die Aufnahme erfolgt in der Regel zum 01.09. jedes Schuljahres; sind Plätze frei, wird auch während des Jahres aufgenommen. Der Termin zur Hortanmeldung wird in der Presse bekannt gegeben und in den Kindergärten und Schulen veröffentlicht. Wir freuen uns über jede Anmeldung!

Die Öffnungszeiten im Kinderhort Franziskus

So sind wir für Sie da!

Wir bieten eine Mindestbuchungszeit von 20 Wochenstunden, verteilt auf 5 Tage in einer Woche an.
Unsere Kernzeit haben wir festgelegt zwischen 13:00 Uhr und 17:00 Uhr.
Darüber hinaus kann zwischen Schulschluss und 18:15 Uhr gebucht werden.Am Freitag schließen wir bereits um 17:30 Uhr.In den Ferien haben wir geöffnet zwischen 7:30 Uhr und je nach Bedarf zwischen 17:00 Uhr oder 18:00 Uhr.
Derzeit haben wir an mehr als 45 schulfreien Tagen geöffnet an denen die Schule geschlossen hat. Eltern buchen Ferientage am Anfang des Schuljahres mit. Es gibt hier verschiedenste Varianten. Dies wird in einem ausführlichen Buchungsgespräch mit den Eltern besprochen.

Um den Bedarf an den Öffnungszeiten zu kennen, fragen wir diesen jährlich ab.

Ferien - Spaß im Hort

In den Ferien hat der Kinderhort geöffnet:

  • von 7:30 Uhr bis mindestens 17:30 Uhr
  • Am Freitag bis maximal 17:30 Uhr
  • Sollte der Bedarf es erforderlich machen, ist geöffnet von 7:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Mit dem Eltern wird jährlich ein Ferienschließplan abgestimmt

Personelle Ausstattung

Damit Sie wissen wer hier arbeitet

In jeder Gruppe des Kinderhortes arbeitet eine Fachkraft und eine Ergänzungskraft, sowie eine Zusatzfachkraft die hauptsächlich zu den Kernzeiten da ist.
Um die integrative Arbeit umsetzen zu können  arbeiten noch zusätzlich Fachkräfte und Fachdienste, wie eine Heilpädagogin und ein Sozialpädagoge gruppenübergreifend mit. Die Heilpädagagogin und der Sozialpädagoge sind für das Wohlergehen der Kinder auf den integrativen Plätzen mit verantwortlich.
Eine Köchin mit 34,5 Stunden und eine Reinigungskraft mit 22,5 Stunden kümmern sich um die hauswirtschaftlichen Belange des Kinderhortes.Eine Hausmeisterin kommt stundenweise. Sie führt kleinere Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten durch. Sie pflegt den Garten und die Beete rund um das Haus.

Teamarbeit im Kinderhort

Vieles muss geschehen, damit der Kinderhort richtig läuft...

Wir haben verschiedene Gremien in denen sich einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter treffen, um zu planen und zu organisieren.

Es gibt

  • einen Planungstag, bzw. einen Teamtag pro Jahr
  • ein organisatorisches Hausteam, sowie eine Teamsitzung am Montag, an dem alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Hauses teilnehmen, sowie ein Leitungteam an dem außer der Leitung noch eine Mitarbeiterin oder Mitarbeiter der Gruppe teilnimmt
  • regelmäßige kollegiale Beratung und Fallbesprechungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Wöchentliche Teamsitzungen für das pädagogische Personal der Gruppen
  • Regelmäßige Dienstgespräche mit dem Träger im Leitungsteam
  • Fachteams mit dem Fachdiensten
  • Mitarbeitergespräche, mindestens eins pro Jahr mit dem Träger und/oder der Leitung
  • hauswirtschaftliche Besprechungen
  • Regelmäßige Praxisanleitung und Anleitungsgespräche
  • Interne Schulungen für Mitarbeiter/innen aus den Kindertageseinrichtungen des Trägers, von Mitarbeiterinnen für Mitarbeiter/innen nach Bedarf
  • Arbeitsgruppen und Projektgruppen zu verschiedenen thematischen Inhalten
  • Hilfeplangespräche mit dem Amt für Jugend und Familie und den betroffenen Eltern

Menschliche Grundbedürfnisse sind

  • das Erfahren von Angenommen sein
  • Zuneigung durch andere Menschen
  • die Achtung als Person
  • der Schutz vor Gefahren
  • Bewegung
  • das Stillen von Hunger und Durst
  • Geborgenheit
  • der Aufenthalt in Räumen in denen man sich wohl fühlt

Der Hort bietet einen verlässlichen Rahmen für das Kind

Wir kümmern uns darum, dass sich die Kinder im Hort wohlfühlen können, dass sie im Hort willkommen sind.
Jedes Kind hat im Umgang mit seinen Bedürfnissen eine eigene Geschichte.
Wir befragen Kinder und Eltern, um einen besseren Einblick in die Lebenswelt der Familien zu erhalten. Die Befragungen werten wir aus. Daraus entsteht ein situationsorientiertes Angebot in der Arbeit mit den Kindern, angepasst an den Wünschen und Bedürfnissen  der Kinder und deren Familien.


“Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden“


Graffitispruch


Wir erkennen besonders die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder zwischen sechs und 14 Jahren. Wir ermöglichen den Kindern sich in der Altersgruppe zu bewegen, in der sie sich wohl fühlen. Deshalb gibt es eine Gruppe für Kinder ab 10 Jahren, die „Teeniegruppe“.
Die Bedürfnisse der älteren Kinder setzen eine hohe Flexibilität der Mitarbeiterinnen voraus. Freizeitpädagogik und Beratung der jungen Jugendlichen stehen im Vordergrund.

Gerade diese Altersgruppe sucht auch im näheren Umfeld von Schule und Zuhause neue Erfahrungsfelder. Wir bieten den Schülern diese Felder im Rahmen unserer sozialpädagogischen Arbeitsweise. Es geht um die Stärkung der individuellen psycho-sozialen Ressourcen des Kindes.
Nur ein starkes kindliches Ich mit einem gesunden Selbstbewusstsein und der Fähigkeit zu Empathie, wird in der Lage sein, die Herausforderungen in einer sich schnell veränderten Welt verantwortungsvoll anzugehen. Die in den Schulen mehr oder weniger vorhandene gesellschaftlichen Erscheinungen, wie Gewalt, Mobbing oder Drogenkonsum können und wollen wir nicht ignorieren.

Die Gruppe als Erfahrungswelt,  ist ein wichtiger Bestandteil für diese Altersgruppe. Wir möchten insbesondere für diese Altersgruppe einen Raum schaffen für ihre Bedürfnisse nach Gespräch, Körpererfahrung, und Auseinandersetzung mit Werten und Normen. die Kinder sollen die Möglichkeit haben ein positives Selbstkonzept zu entwickeln.

Gesellschaft im Wandel, neue Welten entdecken

Kinder wachsen in einer interkulturellen Gesellschaft mit einer Vielzahl konkurrierender Normen und Werte auf.
Was heute für die eine Generation noch galt, gilt morgen für die jüngere Generation schon längst nicht mehr.
Werte und Normen werden von unterschiedlichen Menschen verschieden gedeutet.
Dies kann verwirrend sein für Erwachsene und Kinder. Wir sehen es als wichtige Aufgabe im Kinderhort Franziskus an, im Dialog zu diesen Themen zu bleiben.
Familienergänzende Arbeit ist in diesem Zusammenhang besonders wichtig geworden. Wir möchten Familien in ihrer verantwortungsvollen Aufgabe unterstützen.
Der Hort bietet den Kindern einen Lebensraum um die Welt kennen zu lernen.
Wir bieten Hilfestellung für die Kinder an, sich in konkreten Lebenssituationen jetzt und in Zukunft zurechtzufinden. Die Kinder entwickeln sich zu kritikfähigen und eigenständigen Persönlichkeiten

Gesundheitsförderung nach der Lehre Sebastian Kneipps

Sebastian Kneipp lag die Gesundheit aller am Herzen, besonders die der Kinder. Der Kinderhort ist eine vom Kneippbund zertifizierte Kneipp Kindertagesstätte.

Wir sind Mitglied im Kneippbund Weilheim-Pfaffenwinkel e.V.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bildeten sich fort zur/zum "Kneipperzieher/in" /SKA (Sebastian Kneipp Akademie), oder haben andere ähnlich qualifizierende Ausbildungen,  Fort- und Weiterbildungen, die sie befähigen, den Kindern Gesundheitsbewusstsein näher zu bringen.

Grundsätze des Kneippbundes e.V., an denen wir uns orientieren:

Unser Ziel: Gesunde Menschen

Ein gesundes Leben im Einklang mit der Natur führen und auf diese Art aktiv vorbeugen und Heilung finden. Diesen ganzheitlichen Ansatz hat Pfarrer Sebastian Kneipp vor über einem Jahrhundert zur Grundlage seines umfassenden Heilverfahrens gemacht – mit Erfolg. „Ratet und helfet einander!“, legte er den Menschen ans Herz.
Wir bringen Bewegung ins Leben

Sebastian Kneipp sah eine Lebensweise, die sich an den Gesetzmäßigkeiten der Natur orientiert, als wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden an. Sein Konzept hat überdauert, es ist heute Gegenstand wissenschaftlicher Forschung und wird in verschiedenen medizinischen Disziplinen angewandt. Dadurch und durch wachsende Erfahrung hat sich die kneippsche Lehre stetig weiter entwickelt. Aus der ehemaligen Wasser- und Kräuterheilkunde entstand ein anerkanntes Naturheilverfahren, das auf den fünf Wirkprinzipien Wasser, Bewegung, Heilpflanzen, Ernährung und Ordnung basiert. Haupt-Erfolgsfaktoren sind nach wie vor die Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele als einem Ganzen.
Die Lehre Sebastian Kneipps in den Alltag zu integrieren bewirkt ein hochwirksames Immunsystem, eine umfassende Fitness, überdurchschnittliche Stressresistenz und gute Stimmung.“

Kneipp im Alltag

Diese genannten Punkte sind für uns Grund genug, die Lehre Kneipps den Kindern und Eltern näher zu bringen. Die fünf Wirkprinzipien Sebastian Kneipps, leben wir mit den Kindern im Alltag.

Wichtig ist uns dabei, die Kinder zu ermutigen, etwas Neues auszuprobieren. Wir möchten durch die Selbsterfahrung der Kinder auch auf die Familien zu hause wirken. Das Wohlfühlen und Wohlergehen aller Kinder steht für uns an erster Stelle. Wir möchten den Kindern Spaß an Bewegung vermitteln, Wissen über Kräuter beibringen, gesunde Ernährung im Alltag zeigen, die positive Wirkung des Wasserreizes durch Selbsterfahrung spürbar werden lassen und den Kindern Methoden vermitteln zu einer gesunden Lebensordnung. Wir berücksichtigen ins besonders das Prinzip der Freiwilligkeit.

Die fünf Wirkprinzipien der Kneippschen Lehre als Bestandteil unserer Arbeit

Sebastian Kneipp wollte dass seine Lehre weiter entwickelt wird. Er sprach nicht von fünf Wirkprinzipien. Jedoch hat er schon damals gemerkt, dass nur eine ganzheitliche Lebensweise, ein Zusammenwirken von Körper, Geist und Seele zum Wohlbefinden gehört. Es erscheint wichtig zu überlegen, was uns gesund erhält- und nicht was man machen kann, wenn man erst mal krank ist.

Lebensordnung als Wirkprinzip der kneippschen Lehre

Wir möchten den Kindern unterschiedliche Methoden zum Stressabbau vermitteln. Wer eine gute innere Ordnung hat, findet sich im Leben besser zurecht. Deshalb machen wir den Kindern unterschiedliche Angebote zum Spannungsabbau. Dies kann Bewegung oder Yoga sein. Genauso gehören Phantasiereisen, Atemübungen, Übungen aus dem kineosologischen und psychomotorischen  Bereich dazu.

Hierzu gehört für uns aber auch der religionspädagogische Bereich.
Rituale haben bei uns einen hohen Stellwert. Damit möchten wir Kindern Sicherheit, Geborgenheit und Verlässlichkeit vermitteln.

Wasser als Wirkprinzip

Kinder und Wasser- das heißt plantschen, Spaß haben, sich freuen! Wir wollen den Kindern zusätzlich dazu vermitteln, dass Wasser Heilkraft besitzt. Die wohltuende, erfrischende Wirkung eines kurzen kalten Reizes, oder die entspannende Wirkung eines warmen Wasserreizes möchten wir den Kindern näher bringen.
Der Wasserreiz stärkt das Immunsystem, wirkt auf das vegetative Nervensystem und somit auch auf das Gehirn oder die inneren Organe.
Wir laden die Kinder ein, sich das zunutze zu machen, z.B. vor den Hausaufgaben mit einem kalten Armbad, um sich zu erfrischen.

Heilkräuter als Wirkprinzip

Kneipps Kräuterwissen umfasste mehr als hundert Pflanzen. Wir möchten den Kindern einige dieser Pflanzen näher bringen. Sie sollen heimische Pflanzen und deren Nutzen kennen lernen und selbst anpflanzen. Wir haben Beete rund um das Haus, wir bereiten, z.B. mit den Kindern Teeaufgüsse zu, oder fertigen Salben, Cremes und Öle.

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Bewegung als Wirkprinzip

Im Wort begreifen liegt greifen. Greifen ist eine Bewegung. Wer etwas begriffen hat, hat zuvor eine Vorstellung, vielleicht hat er etwas in der Hand gehabt, es begreifen, erspüren, erfahren können- dazu muss sich der  Geist bewegen. Bewegung zeigt Gefühle.

Bewegung ist also für uns wesentlich mehr als nur Sport. Wir wollen dem „unsportlich sein“ entgegenwirken. Wir wollen wegkommen von leistungsorientiertem und vergleichendem Sport hin zur Freude und Spaß an der Bewegung.

Sebastian Kneipp empfahl Zimmergymnastik- wir machen mehr!

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Ernährung als Wirkprinzip

Wir bieten den Kindern im Kinderhort eine vollwertige Mischkost an. Täglich wird frisch gekocht. Wir reichen viele naturbelassene Nahrungsmitteln, saisongerechte, frische Lebensmittel. Wir halten uns an die Vorgaben der DGE (Deutschen Gesellschaft für Ernährung) und geben dieses Wissen an die Kinder weiter.

Die Kinder sind in die Speiseplanerstellung einbezogen.
Wir nehmen unseren Slogan „Fürs Leben fit -  wir helfen mit!“ auch bei der Ernährung  ernst! So könnte er hier heißen-

„Fürs Leben fit- gesunde Kost hilft mit!“

Damit Sie wissen was wir tun!

Kinder - Geschöpfe Gottes

Unser pädagogischer Ansatz gründet auf dem christlichen Menschenbild und christlichen Werten.
Das Evangelium ist eine frohe Botschaft. Sie macht Mut das Leben für sich und andere zu gestalten. Dies ist in alltäglichen Lebenszusammenhängen im Hort erfahrbar. Wir wollen mit Kindern religiöse Feste des Kirchenjahres feiern und den Glauben vertiefen.
Wir möchten, dass jedes Kind sich als Teil der Schöpfung begreift. Kinder sollen mit Spaß und allen Sinnen die Natur für sich entdecken.
Wir gehen verantwortungsvoll mit allen Geschöpfen der Natur um.

Integration -  jedes Kind ist bei uns willkommen

Integration heißt für uns, dass wir die Kinder annehmen wie sie sind und sie dort abholen, wo sie stehen.
Wir möchten gemeinsam mit den Kindern Lösungsstrategien entwickeln, die sie dazu befähigen, ihr Lebensumfeld zu entdecken und manche Widrigkeiten bestens zu meistern. Dafür sorgen wir, indem wir Kindern, die einen Entwicklungsbedarf haben,  Kleingruppenarbeit anbieten, das soziale Lernen und das Miteinander in den Mittelpunkt stellen, einen erhöhten Personaleinsatz im Haus anbieten.
Im Hort arbeiten Betreuerinnen mit Zusatzausbildungen zur "Fachkraft für Integration", eine Psychomotorikerin I'B'P', ein Sozialpädagoge, eine Entspannungspädagogin und Mitarbeiter mit der Ausbildung nach Ben Furmanns Modell "Ich schaffs".
Um den Integrationsgedanken wirkungsvoll umsetzen zu können, arbeitet eine Heilpädagogin und ein Sozialpädagoge mit den Kindern als Fachdienst. Sie stehen ihnen in Einzelsituationen, im Gruppenalltag oder in Kleingruppen begleitend zur Seite. 
Eine wertschätzende, stärkenorientierte Pädagogik prägt unsere Grundeinstellung zum Kind. Wir begegnen jedem Kind mit Wertschätzung. Durch unsere innere Haltung zum Kind, vermitteln wir dem Kind die eigene Person anzunehmen, wert zu schätzen und verantwortlich mit sich selbst und anderen umzugehen. Wir sehen die Stärken der Kinder und arbeiten mit diesen. Die Kinder sollen ein positives Selbstkonzept entwickeln können.

Staunen, Neugier, Phantasie, Kreativität und Erfindergeist jedes Kindes ist ein wertvolles Gut

Wir erkennen den Weg des Kindes an, sich und seine Welt selbst zu entdecken.Jedes Kind soll seine Bedürfnisse und Interessen äußern und vertreten lernen. Wir unterstützen Kinder beim Erlernen von Verhalten in Situationen und Momenten, mit unterschiedlichen Menschen. Dazu gehört gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis für andere Menschen.

Selbstbewusstsein, Lebensfreude und Toleranz

Diese Fähigkeiten möchten wir stärken durch Kommunikation und Aktion. Jedem Kind wollen wir  verschiedene Erfahrungen ermöglichen, und es erleben kann, dass es ein wichtiger Teil der Gemeinschaft und hier angenommen ist.

Die Entwicklung der sozialen Kompetenz beim Kind

  • Kontakt- und Beziehungsfähigkeit unterstützen und fördern wir
  • Die Übernahme von Verantwortung sich selbst und anderen Kindern gegenüber bei jedem Kind verbessern und entwickeln ist ein weiteres Ziel.
  • Den Respekt und die Toleranz gegenüber Andersdenkenden, Angehörigen anderer Nationen und Religionen wollen wir vermitteln und einüben.
  • Wir feiern Feste
  • Wir sind mit den Kindern im Gespräch über aktuelle Themen
  • Jedem Kind möchten wir helfen Demokratieverständnis zu entwickeln und sich seiner Rechte und Pflichten bewusst zu sein
  • Wir vermitteln den Kindern die Kinderrechte der UNO
  • Eine konstruktive Streitkultur und Konfliktbewältigung entwickeln wir mit den Kindern
  • Wir unterstützen sie darin, dass sie die Anwendung von Gewalt, in welcher Form auch immer, zur Durchsetzung ihrer Interessen nicht nötig haben.

Dies bedeutet eine intensive Beziehungsarbeit mit den Kindern. Wir setzen uns mit Kindern auseinander. Wir führen Gespräche mit Kindern zu den Themen die sie bewegen. Wir schauen immer wieder gemeinsam hin, wie streitet man und welche Mittel gibt es, um einen Streit zu lösen. Wir möchten versuchen den Kindern neue Wege zu zeigen.
Wie bereits an anderer Stelle erwähnt haben sich mehrere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben sich fortgebildet nach dem Lösungsorientierten Modell nach Ben Fuhrmann. (Ich schaffs)

Die Erweiterung der Wissenskompetenz beim Kind

Lern- und Arbeitsstrategien vermitteln

Eine optimale Lernatmosphäre für die Hausaufgabenbetreuung schaffen, dazu gehört für uns ein fester, zeitlicher Rahmen und eine stressarme Atmosphäre. Dies ist ein erklärtes Ziel im Kinderhort Franziskus. Wir wollen individuell eingehen auf Fragen oder Schwierigkeiten, die sich aus den Hausaufgaben ergeben. Wir setzen hier bei den Stärken der Kinder an und helfen ihnen, ihre Arbeitshaltung und Lernstrategien weiter zu entwickeln.

Horteigene Lernfelder und –inhalte

Kinder sind Entdecker

Wir wollen, dass jedes Kind, sich Wissen aneignet. Es soll dabei seine individuelle Art berücksichtigt werden. Wir möchten, dass jedes Kind Lernen als einen gemeinsamen, sinnvollen, freudigen Prozess erleben kann. Entdeckung geschieht häufig durch Bewegung. Wir versuchen Bewegungsraum zu schaffen damit Kinder ihre Fähigkeiten im Bereich der Körpererfahrung weiter entwickeln können. Das schafft Selbstvertrauen, erhöht den Selbstwert und stärkt die Sozialkompetenz.

Wissens- und Interessensgebiete vertiefen

  • Im Haus wird Töpfern angeboten
  • Wir haben einen gutausgestatteten Werkraum im Haus
  • Es gibt eine Nähwerkstatt im Haus
  • Regelmäßig spielen wir Theater und machen Rollenspiele mit Kindern
  • Wir gehen schwimmen oder Schlittschuhfahren (im Winter)
  • Den TSV-Platz nutzen wir zum Fußballspielen, ebenso wie für Basketball und Beachvolleyball , oder zu anderen sportlichen Aktivitäten.
  • Die Kinder lernen heimische Kräuter und deren Nutzen kennen, wir haben Gemüse- Kräuter- und Blumenbeete rund ums Haus und pflegen sie mit den Kindern
  • Wir kochen und backen regelmäßig mit den Kindern
  • Es gibt unterschiedliche, wechselnde Arbeitskreise im Haus

Kind und Medien – Medienkompetenz

In jeder Gruppe befindet sich ein Computer, er kann sowohl als Unterhaltungs- wie auch als Informationsmedium genutzt werden. Spielen und Lernen als gemeinsames Übungsfeld schließt sich nicht aus. Vielfältige Angebote und Reize sind mit Chancen, zum Teil mit Gefahren, verbunden. Der Computer bietet eine Vielzahl von neuen Lernfeldern und ist aus dem Alltag der Kinder nicht wegzudenken. Der richtige Umgang mit neuen Medien muss gelernt werden.Im ersten Stock gibt es eine Bücherei, die Kinder können sich Bücher ausleihen, bekommen etwas vorgelesen. Wir haben die Tageszeitung abonniert und animieren die Kinder sich dort Informationen zu holen. Im Medien- und Sinnesraum stehen den Kindern Fernseher, ein Video- und DVD - Rekorder, Radio, CD-Player, Diaprojektor und Beamer zur Verfügung, die sie gemeinsam mit Betreuerinnen nutzen können. Kinder sollen in unserem Haus unterstützt werden eine Medienkompetenz zu erwerben.

Neue Welten entdecken - den Hunger nach Leben und Aktivität stillen

Besonders wichtig ist uns die Ferienfreizeit. Einmal im Jahr fahren wir mit den Kindern drei bis vier Tage weg. Wir entdecken „neue Welten“ und lernen uns auf eine andere Art kennen. Der Schulstress ist weg. Neue Erfahrungen können gemacht werden. Lernwelten werden erschlossen, der Hunger nach Leben und Aktivität wird gestillt.

Die interkulturelle Kompetenz bei jedem Kind fördern

Andere Kulturen und Religionen

Bei der Beschäftigung mit Geschichten und Legenden des heiligen Franziskus entdecken wir eine Grundaussage:

„Alle Menschen sind Kinder Gottes!“

Dieses Ziel verwirklichen wir, indem wir Gebote und Lebenshaltungen anderer Religionen respektieren. Das Wichtigste ist für uns, jedem Kind Toleranz gegenüber anderen Weltanschauungen und Religionen zu vermitteln. Unser Team ist aufgeschlossen gegenüber anderen Sprachen und Kulturen.
Wir feiern christliche Feste im Jahreskreislauf und beschäftigen uns mit den Kindern über deren Kernaussagen.  Wir bereiten gemeinsame Gottesdienste vor und möchten den Kindern die frohe Botschaft im Alltag vermitteln.

Förderung der sprachliche Ausdrucksmöglichkeiten von Kindern

Dazu benützen wir Spiele, Lieder, Bilderbücher und Geschichten. Wir sind mit Kindern im Gespräch, versuchen Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei Kulturen und Religionen heraus zu arbeiten.

Eltern sind bei uns jederzeit willkommen

Wir möchten einen (H)Ort bieten an dem sich Familien wohlfühlen.Wir erkennen die Erziehungsleistung aller Eltern an und sehen die hohen Belastungen denen Familien ausgesetzt sind. Gesellschaftliche Veränderung in den letzten Jahrzehnten bringen neue Lebensweisen mit sich. Traditionelle Familienformen können scheitern. Es entstehen neue Familienstrukturen, Alleinerziehende Familien, Familien mit neuen Partnern, Familien mit neuen Geschwistern. Allen Familien möchten wir eine Weggemeinschaft anbieten.

Eltern töpfern im Hort

Alle zwei Wochen, am Abend haben Eltern  die Möglichkeit unter Anleitung im Hort zu töpfern.

Kontakt und Information

Intensive Kontaktpflege und Informationsaustausch mit den Eltern ist Bestandteil unserer Arbeit.

Dies geschieht durch

  • Elternbriefe und monatliche Terminzettel
  • regelmäßige Gespräche, am Telefon und persönlich im Hort, mit der Leitung, den Mitarbeitern aus der Gruppe oder mit dem Träger
  • schriftliche Befragungen
  • jährliche Umfragen und Befragungen der Eltern und Kinder
  • Kontakte im Hortcafe
  • gemütliches Beisammensein und gemeinsames feiern von Festen, Gottesdiensten oder anderen religiösen Andachten
  • Information über unsere Homepage
  • Gemeinsame Eltern-Kind-Aktionen
  • Monatliche „Kneipptipps“ auf den Terminzetteln
  • Regelmäßige Elternabende

Der Kinderhort Franziskus arbeitet mit unterschiedlichen Institutionen zusammen zum Wohle des Kindes und deren Familien. Die Schweigepflicht beachten wir in besonderem Maße.

Zusammenarbeit mit der Schule

Nähe von Schule – Familie – Hort, pflegen und fördern

Bereits im Jahr 2005 wurde ein Kooperationsvertrag mit der Ammerschule geschlossen.
Sowohl Lehrer und Erzieherinnen tragen gemeinsam mit den Eltern die Verantwortung der Kinder. Sie bilden eine Weggemeinschaft.
Projekte sollen gegenseitig vorgestellt, weiterentwickelt und wenn möglich, gemeinsam durchgeführt werden.
Auch die Zusammenarbeit mit der Hardtschule hat eine lange Tradition und ist von Offenheit  geprägt. Regelmäßige Treffen zwischen Schul- und Hortleitung sorgen für den Kontakt. Mindestens einmal im Jahr gehen wir zu Lehrergesprächen in die Schulen. Wir möchten den Lehrern gegenüber Präsenz zeigen. Wir haben Interesse an den schulischen Belangen des Kindes.Dazu gehört ebenso das soziale Verhalten der Kinder in den Klassen, wie das Leistungsniveau. Vor allem ist uns daran gelegen, den Lehrern die Stärken des einzelnen Kindes nahe zu bringen. Wir besuchen Veranstaltungen der Schule und laden Lehrkräfte in den Kinderhort ein. Die Eltern erhalten Informationen über diesen Austausch zwischen Schule und Hort.

Zusammenarbeit mit niedergelassenen Therapeuten, der Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche und der Beratungsstelle im Gesundheitsamt

Wir stehen in Kontakt mit niedergelassenen Therapeuten und den Beratungsstellen. Kinder sollen die bestmöglichste Unterstützung erhalten. Eltern möchten wir neue Wege aufzeigen. Geben Eltern uns ihr Einverständnis, finden Gespräche statt, um unterschiedliche Hilfen zu vernetzen.

Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen der Jugendhilfe

Wir sind in Kontakt mit anderen Einrichtungen der Jugendhilfe um „über den Tellerrand“ hinaus zu blicken. Wir besuchen Arbeitskreise und dokumentieren diesen Austausch. Damit sammeln wir neue Ideen und Eindrücke.

Zusammenarbeit mit der Fachberatung des Caritasverbandes und der Fachaufsicht des Amtes für Jugend – und Familie

Der Kinderhort pflegt Kontakt mit den Aufsichtsbehörden und der Fachberatung des Diözesan Caritasverbandes. Wir beteiligen uns an neuen Entwicklungen im Bereich der Jugendhilfe.
Die Einrichtung erhält Informationen und kann sich pädagogisch weiter entwickeln. Fachberatung und Fachaufsicht werden eingeladen. Treffen und Konferenzen, werden regelmäßig besucht um den Informationsfluss zu gewährleisten.

Vertretung des Kinderhortes in Arbeitskreisen

Gut informiert zu sein und sich einsetzen für die Belange der Kinder und deren Familien ist Teil unserer Arbeit. Deshalb ist der Kinderhort vertreten im

  • regionalen Arbeitskreis Hort
  • Arbeitskreis Integration der Caritas für die Diözese Augsburg
  • Netz e.V., Trägerverbund gegen sexuellen Missbrauch
  • Leiter/innen Konferenzen der Diözese Augsburg
  • Leiterinnentreffen der Kindertageseinrichtungen der Stadt Weilheim
  • Runder Tisch /Jugendhilfeeinrichtungen im Stadtgebiet Weilheim

Sonstiges

Der Kinderhort pflegt Kontakte zu Vereinen, Ärzten und Institutionen vor Ort. Wir informieren uns über Neuigkeiten und Trends im Stadtgebiet Weilheim.

Wir sind Mitglied im Kneippverein Pfaffenwinkel e.V. und zertifizierte Kneipp Kindertagesstätte, wie die anderen Kindertagesstätten des Trägers.

Zusammenarbeit mit der Pfarreiengemeinschaft

Der Kinderhort - ein Teil der Pfarreiengemeinschaft Weilheim

Wir nehmen teil an Veranstaltungen der Pfarrei und sind vertreten in unterschiedlichen Gremien:

  • Wir gestalten Feste mit
  • Wir bereiten Wortgottesdienste, Gottesdienste und Andachten mit Kindern vor
  • Wir laden Menschen aus der Pfarreiengemeinschaft zu Veranstaltungen in den Hort ein
  • Bei Bedarf sind wir vertreten im Pfarrgemeinderat

Zusammenarbeit mit katholischen Kindertageseinrichtungen

Der Hort trifft sich mit den Mitarbeiterinnen der Kindergärten Mariae Himmelfahrt und St. Anna und Kindergarten St. Michael. Gemeinsame Aktionen werden geplant. Mitarbeiterinnen vertreten bei Bedarf Kolleginnen in anderen Häusern.

Treffen der Hausleitungen

Sie treffen sich regelmäßig mit dem Träger um gemeinsame Aktivitäten zu planen.

Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat

Der Kinderhort pflegt Kontakt zu den Gremien, ein regelmäßiger Austausch findet statt.

Wir vermitteln unsere Arbeit verantwortungsvoll nach Außen

Unter Öffentlichkeitsarbeit verstehen wir eine planmäßige, professionelle Darstellung unserer Arbeit. Unser Ansehen möchten wir steigern, das Vertrauen zur Öffentlichkeit soll aufgebaut und gepflegt werden. Das Umfeld beziehen wir ein.

Qualitätsmanagement

Bereits seit 1999 gibt es im Kinderhort ein Qualitätsmanagementsystem. Wir waren beteiligt an einem Modellprojekt der Diözese Augsburg.

Der Hort - ein Dienstleistungsunternehmen im sozialen Bereich

Das Wohlergehen der Kinder und deren Familien steht im Mittelpunkt unserer Arbeit. Ein katholischer Kinderhort zu sein, bedeutet für uns wertorientierte Dienstleistung anzubieten. Mit dem Qualitätsmanagementsystems wollen wir dazu beitragen, die Zufriedenheit unserer Familien noch mehr in den Mittelpunkt zu stellen.

Es ist nicht gesagt, dass es besser wird,
wenn es anders wird.
Wenn es aber besser werden soll,
muss es anders werden.
(Georg Christoph Lichtenberg)

  • Wir führen jährlich Elternbefragungen durch um die Wünsche der Familie zu erfahren und auf sie eingehen zu können.
  • Wir arbeiten kundenorientiert und richten unsere Öffnungszeiten am Bedarf der Familien aus.
  • Wir führen regelmäßig Kinderbefragungen durch.
  • Mitarbeitergespräche gehören zu unserem Standard
  • Ergebnisse werden dokumentiert

Alltag mitgestalten

Die Gestaltung des Alltags durch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, durch Kinder und Eltern, ist ein Anliegen in unserem Qualitätsmanagement.

Foren, Arbeitskreise, Qualitätszirkel

  • Mindestens einmal im Jahr gibt es einen Elternabend zu verschiedenen Themen
  • Wir freuen uns, falls sihc Eltern bereit erklären, im Elternbeirat mit zu arbeiten, ansosnten bilden wir "Projektgruppen" mit Eltern, die zu unterschieldichen Veranstaltungen, Projekten und Themen stattfinden.
  • Für die Kinder finden die Kinderkonferenzen in den Gruppen in der Regel einmal wöchentlich statt
  • Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besprechen sich in wöchentlichen Teamsitzungen. Hier wird der tägliche Ablauf im Kinderhort strukturiert.
  • Fest- und Projektplanung findet in regelmäßigen Arbeitskreisen statt.
  • Verbesserungsvorschläge werden in Arbeitsgruppen besprochen und ins Gesamtteam eingebracht.

Das Leitbild

Die Philosophie unseres Hauses wird im Leitbild der Einrichtung deutlich. Es wurde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Träger erstellt. Es wird jährlich geprüft und entsprechend weiterentwickelt. Es ist Arbeitsgrundlage und Hintergrund unserer Arbeit. Das Leitbild hängt im Kinderhort aus und ist hier erhältlich. Alle Eltern erhalten es bei Aufnahme im Kinderhort.

Zielorientiertes Arbeiten

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeiten zielgerichtet. Ziele sind im Qualitätsmanagement Handbuch festgehalten. Sie werden jährlich überprüft und dokumentiert. Ein großes Ziel ist es, uns stets weiter zu entwickeln, um aktuell auf Bedürfnisse von Eltern und Kinder reagieren zu können

Schlusswort

„Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen“

Pearl S. Buck

Unser Konzept ist einem ständigen Wandel ausgesetzt. Viel hat sich in den letzten Jahren verändert, wurde erneuert, hinzugefügt, verworfen und wieder geändert. Unser Konzept soll durch Veränderung leben, aber wir wünschen uns auch feste Größen, die Bestand in unserer Arbeit haben sollen. Im Schuljahr 2011/2012 stehen große Veränderungen an, wir wollen uns auf den Weg machen von einer integrtiaven Einrichtung, hin zu einer Einrichtung, die inklusiv arbeitet. Dabei werden wir begleitet von einer Supervisorin. Mitarbeiter des Familienbüros Weilheim werden mit uns reflektieren, in wie weit wir unsere Ziele erreicht haben und erreichen werden.

Besonderer Dank

Das vorliegende Konzept wurde vom Team des Kinderhortes Franziskus erarbeitet und im August 2011 überarbeitet. Im Schuljahr 2011/2012 werden wir es völlig neu überarbeiten- also seien Sie gespannt und schauen Sie hier öfter vorbei- das wird sicherlich ein spannender Prozess.
Dem gesamten Team des Kinderhortes gebührt ein herzlicher Dank sich gemeinsam auf den Weg zu machen!
Dem  Träger Herrn Stadtpfarrer Dr. Ulrich Lindl,  gilt auch unser Dank. Er unterstützt uns und unsere Arbeit mit seiner hohen Wertschätzung und seinen Beiträgen.  Damit wird es erst möglich, dass wir so sind, wie wir sind.
Danke an unsere Fachberatungen des Caritasverbandes der Diözese Augsburg, Anita Leeman, Inge Überall und Anna Handwerker. Sie stehen uns stets mit Ihrem Rat zur Seite.

Und last but not least  unterstützen uns die Eltern  und geben uns  wertvolle Verbesserungsvorschläge und Ideen.

Lernen ist Vorfreude auf sich selbst

Kinder sind neugierig. Mit Ihrer Freude am Neuem geben sie uns immer wieder Ideen. Sie motivieren uns Erwachsene sich mit ihnen weiter zu entwickeln.

Sabine Remmele, Leitung

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck - auch auszugsweise - nur mit vorheriger Genehmigung der Einrichtung.

Konzept erstellt 1998/99, jährliche Überprüfung im September, zuletzt überprüft, August 2011

Aktualisiert (Freitag, den 03. Februar 2012 um 12:47 Uhr)