Ein Tag im Kinderhort Franziskus

Ankommen – „Herzlich willkommen, schön dass du da bist!“

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Zwischen 11:20 und 13:20 kommen alle Kinder aus unterschiedlichen Schulen bei uns im Kinderhort an, die einen kommen zu Fuß, die anderen werden gebracht, die nächsten fahren mit dem Bus.
Die Bushaltestelle ist direkt vor der Haustüre. Die ersten Wochen holen wir die Kinder von der Bushaltestelle ab.
In der Zeit zwischen „Ankommen“ und „Mittagessen“ haben die Kinder verschiedene Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Uns ist es wichtig, dass wir für die Kinder Zeit haben, dass wir ihnen zuhören, wenn es etwas zu erzählen gibt, z.B. vom Schulvormittag. Manche gehen gerne in den Garten, andere brauchen Ruhe, wieder andere müssen sich unbedingt abreagieren und suchen sich Plätze zum Bewegen in unserem Garten, in unserem „bewegten Gang“, oder im Bewegungsraum im Keller. Andre wollen aber auch gleich mit den Hausaufgaben beginnen.

Wir möchten den Kindern vermitteln, dass sie erwartet werden,  dass wir gerne ihre Geschichten hören und uns freuen mit ihnen den Nachmittag zu verbringen.

Mittagessen „Mmh… riecht das lecker, was gibt’s denn heut‘ ?“

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Täglich steht es  an der Tafel zu lesen was es gibt, und wehe  es wurde vergessen aufzuschreiben, das geht ja gar nicht!  Viele Kinder führt der erste Weg an unsere Tafel und der zweite hinein in die Küche zu unserer Köchin, um raus zu finden, was es denn heute gibt.
Eine vollwertige, abwechslungsreiche und gesunde Kost wollen wir Ihren Kindern bieten. Die Kinder machen  gemeinsam mit den der stv. Leitung und unserer Köchin den  Speiseplan. Dabei lernen die Kinder ganz nebenbei etwas über die „Bremer Checkliste“ und „Optimix“: Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung, nach denen wir uns richten, damit Ihre Kinder eine ausgewogene Mischkost bekommen. Wir verwenden viele regionale Produkte, aber auch Bioprodukte in unserem Essen und wünschen uns jeden Tag von Neuem, dass es Ihren Kindern schmeckt!
Jede Gruppe hat einen Speiseraum in dem wir gemeinsam essen. Um ca. 13:10 Uhr beginnen wir, einige Kinder kommen etwas später dazu. Wir schließen das gemeinsame Mittagessen mit einem Gebet ab und kommen damit auch nochmal kurz zur Ruhe, genießen die Stille, bevor der Trubel wieder weiter geht!

Luft- und Lichtbad, Bewegung, Kneipp im Alltag integriert!

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Nach dem Essen, von ca. 13:40 – 15:00 Uhr haben alle Kinder die Möglichkeit raus zu gehen, in den Garten, oder in Begleitung eines pädagogischen Mitarbeiters oder Mitarbeiterin auf den TSV-Platz zu gehen- und das bei jedem Wetter. Das tut gut,  härtet ab, entspannt und hält uns fit!  Außerdem hilft es auch gegen den „Dichtestress“, dem die Kinder am Vormittag in der Schule ausgesetzt sind.
Da kann Fussball gespielt,  im Keller geturnt , Spiele im Garten gemacht werden und noch viel mehr….

Hausaufgaben  – gleitend beginnen – jeder wie er kann!

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Dier Hausaufgaben beginnen flexibel, je nach Bedürfnis der Kinder und der Gruppe. Zwischen 12:00 und ca. 16:00 sind die Hausaufgaben zu erledigen. Die Empfewhlungen der Lehrer und Lehrerinnen geben eine Stunde vor.
Der gleitende Beginn der Hausaufgaben soll die intrinisische Motivation, also die eigene Lust auf das lernen am Nachmittag fördern. Wir gehen davon aus, dass Kinder, die ihre Hausaufgaben aus eigenem Antrieb beginnen, mehr motiviert sind, als Kinder die sich an feste Zeiten halten müssen.
Selbstbestimmtes Lernen, eigene Motivation zum Lernen, dies steht im Vordergrund und damit auch die Bedürfnisse der Kinder.
Das Hausaufgabenzimmer ist hell, gut gelüftet, ruhig, manchmal gibt es einen feinen, konzentrationsfördernden Duft, ein kaltes Armbad als Frischekick vorweg oder auch als Erfrischung zwischen drin.
Wer fertig ist, macht etwas in der Lernwerkstatt  oder geht ins Spielzimmer, oder beschäftigt sich mit einem ruhigeren Spiel, geht in den Garten oder nimmt an einem Arbeitskreis teil.
Manche Kinder können nicht in der großen Gruppe lernen, auch hier versuchen wir unser Bestes, diesen Kindern einen geeigneten Arbeitsplatz zu schaffen, z.B. in unseren Ausweichräumen oder in kleineren Gruppen.

Hort nach vier, da ist was los!

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Ab ca. 16:00 Uhr, nach der Brotzeit, bei der wir Rohkost,  Obst, Müsli, Vollkornbrote, oder auch mal einen Kuchen reichen,  geht es rund im Hort!

Sie finden die Kindern dann beim

  • Theater spielen
  • werken, malen, töpfern oder Holzarbeiten
  • Fußball spielen
  • nähen
  • spielen im Gruppenzimmer
  • trommeln
  • musizieren, lesen, ratschen
  • ….. und noch vieles mehr

oder in der

  • Heilpädagogik
  • Psychomotorik
  • Logopädie
  • Töpferwerkstatt
  • Schwimm AG, im Hallenbad
  • Bücherei
  • Holzwerkstatt
  • Hängematte 🙂

Kernzeit zu Ende….

Zwischen 13:00 Uhr und 17:00 Uhr ist unsere Kernzeit. In dieser Zeit bitten wir Sie ihre Kinder nur in Ausnahmefällen abzuholen. Wir sind eine Bildungseinrichtung, das heißt wir haben einen gesetzlichen Bildungsauftrag der uns verpflichtet und Ihnen gewährleistet, dass ihr Kind hier bei uns nicht nur „aufbewahrt“ wird.
Dazu benötigen wir Zeit, Zeit damit sich Ihre Kinder in unserem Haus wohlfühlen, spielen und lernen können. Zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr können Sie Ihre Kinder jederzeit abholen, es sei denn, Sie sind beim Schwimmen, oder sonst in einer Arbeitsgemeinschaft (AG).
AG’s enden in der Regel erst um ca. 17:30 Uhr.

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Verabschieden

Den Tag gemeinsam beginnen, ihn gut zu Ende bringen, auch das ist uns wichtig. Wir sitzen abends mit Ihren Kindern zusammen, unterhalten uns, spielen etwas zusammen, singen, lassen den Tag Revue passieren…. da gibt es viel zu erzählen.
Um 18:15 schließt der Hort, am Freitag beenden wir den Horttag schon um 17:30 Uhr.

Ferienzeiten

Und in den Ferien? Ja da sieht es etwas anders aus, denn da beginnen wir schon um 7:30 mit einem leckeren Frühstück…. ja und dann? Dann sind Ferien! Und die sind im Hort immer etwas ganz besonderes, lassen Sie sich überraschen! Der Hort schließt in den Ferien bereits um 17:30 Uhr.

 

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